Urban Graphic Edition – Design TaktLwG 74

URBAN GRAPHIC EDITION

TaktLwG 74  

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Geschwader & Geschichten

TaktLwG 74  

Urban Graphic Edition – Design TaktLwG 74

Das Geschwader

Das Geschwader in Neuburg an der Donau stellt die südliche Alarmrotte der Luftwaffe. Zwei Eurofighter stehen dafür rund um die Uhr bereit. Der Fliegerhorst ist seit dem 5. Mai 1961 Heimat des Verbands.

Zum Aufgabenspektrum gehören Luftüberlegenheit und der Schutz eigener Flugzeuge. Begleitschutz und Patrouillen prägen das Profil ebenso wie die Vorbereitung auf Einsätze im Bündnis. Die ständige Alarmbereitschaft ist dabei eine Gemeinschaftsleistung: Fliegendes Personal, Technik und Unterstützung am Boden müssen ein eingespieltes Team bilden.

Quelle: Geschwaderporträt der Bundeswehr

Geschichte & Meilensteine

1961: Ankunft in Neuburg
Die Wurzeln des Geschwaders liegen in der 3. Staffel der Waffenschule 10. Sie verlegte mit der F-86K zunächst von Oldenburg nach Leipheim und anschließend nach Neuburg. Dort wurde 1961 das Jagdgeschwader 74 in Dienst gestellt.

1962: Die Alarmrotte beginnt ihren Dienst
Am 4. Oktober 1962 wurde der Verband der NATO unterstellt. Gleichzeitig nahm die Alarmrotte ihren Dienst auf – eine Aufgabe, die den Standort bis heute prägt.

Von der Sabre zum Eurofighter
1964 folgte die F-104G Starfighter, 1974 die F-4F Phantom. Im Juli 2006 begann die Eurofighter-Ära. Beide Muster flogen zunächst parallel, bevor die Phantom im Juni 2008 verabschiedet wurde. Hinter den heutigen Eurofightern stehen damit mehrere Generationen Neuburger Jagdfliegerei.

Quelle: Bundeswehr – Geschichtsrückblick

Fakten zum Geschwader

Standort: Neuburg an der Donau, Bayern. Waffensystem: Eurofighter. Schwerpunkt: Luftraumsicherung, Luftüberlegenheit und Schutz eigener Flugzeuge.

  • Zwei Eurofighter für die südliche Alarmrotte.
  • 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr in Bereitschaft.
  • Weitere Aufgaben: Luftüberlegenheit, Begleitschutz und Patrouillen.
  • Training und Überprüfung der Einsatzfähigkeiten im NATO-Rahmen.

Quelle: Geschwaderporträt der Bundeswehr

News & Einblicke

Donauwalzer: Wenn auf dem Flugplatz alles zusammenspielen muss

Der Name klingt nach Musik, die Übung ist anspruchsvoll: Bei Donauwalzer 2026 trainierte das Neuburger Geschwader den Umgang mit Bedrohungen wie unbefugtem Zutritt, Sabotage oder Drohnen über dem Flugplatz.

Dabei geht es um die gesamte Kette: Flugzeuge bereitstellen, Technik und Wartung koordinieren und den Flugbetrieb schützen. „Donau“ steht für die Heimat des Verbands; der „Walzer“ greift das abgestimmte Zusammenspiel auf. Einsatzbereitschaft beginnt eben lange vor dem Start.

Der Flugplatz gehört zum Gesamtsystem
Donauwalzer richtet den Blick über das Cockpit hinaus. Bedrohungen am Boden können den Flugbetrieb ebenso beeinflussen wie technische Probleme. Deshalb müssen Schutz, Wartung und fliegerischer Auftrag gemeinsam gedacht werden. Einsatzbereitschaft ist eine Leistung des ganzen Standorts – sie lässt sich nicht allein an der Zahl startklarer Flugzeuge ablesen.

Quelle: Bundeswehr, 23.04.2026

  • 12.10.–08.11.

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