Urban Graphic Edition – Design TaktLwG 31

URBAN GRAPHIC EDITION

TaktLwG 31 „Boelcke“

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Geschwader & Geschichten

TaktLwG 31 „Boelcke“

Urban Graphic Edition – Design TaktLwG 31

Das Geschwader

Das Geschwader in Nörvenich gehört zu den vier Eurofighter-Verbänden der Luftwaffe. Es entwickelt Verfahren und Ausbildungsgrundlagen für die Luft-Boden-Fähigkeit des Eurofighters.

Nörvenich entwickelt auch Verfahren für die deutsche Eurofighter-Flotte. Die Erfahrungen mit Zielerfassung und Bewaffnung fließen in die Ausbildung von Piloten und technischem Personal ein. So wirkt die Arbeit des Boelcke-Geschwaders über den eigenen Standort hinaus.

Quelle: Geschwaderporträt der Bundeswehr

Geschichte & Meilensteine

1958: Der Anfang in der jungen Luftwaffe
Das Jagdbombergeschwader 31 wurde 1958 in Dienst gestellt. Der heutige Verband gehört damit zu den Geschwadern, deren Geschichte bis in die Aufbaujahre der Bundeswehr zurückreicht.

1961: Aus der Nummer wird ein Name
Am 21. April 1961 erhielt der Verband den Traditionsnamen „Boelcke“. Am 1. Juli folgte in Nörvenich die Übergabe der entsprechenden Ärmelbänder an die Geschwaderangehörigen. Der Name begleitet den Verband also seit mehr als sechs Jahrzehnten.

Mehr als ein Schriftzug
Namensgeber ist Oswald Boelcke. Seine als „Dicta Boelcke“ bekannten Grundsätze beschäftigten sich mit dem planvollen Vorgehen im Luftkampf. Die Bundeswehr stellt bei der Traditionspflege auch das Zusammenwirken der Menschen am Boden und in der Luft heraus – passend zum bis heute gebräuchlichen Namen „Team Boelcke“.

Quelle: Bundeswehr – Geschichtsrückblick

Fakten zum Geschwader

Standort: Nörvenich, Nordrhein-Westfalen. Waffensystem: Eurofighter. Schwerpunkt: Luftkampf und Luft-Boden-Fähigkeit.

  • Entwicklung und Vermittlung von Luft-Boden-Verfahren für Eurofighter-Verbände.
  • Zusammenspiel von Laserzielbeleuchter und gelenkter Bombe GBU-48.
  • Zeitweise Übernahme der Alarmrotte, wenn andere Standorte nicht verfügbar sind.

Quelle: Geschwaderporträt der Bundeswehr

News & Einblicke

Vom Sprachkurs ins Eurofighter-Cockpit

Der Weg in den Eurofighter führt nicht nur durch den Luftraum: Gabriel absolvierte zunächst die Pilotenschule in den USA und anschließend die Ausbildung auf dem Eurofighter in Spanien. Dafür stand vorher sogar ein dreimonatiger Spanischkurs auf dem Programm.

Zurück in Nörvenich ging das Lernen weiter. Im sogenannten D-Kurs machte er sich mit deutschen Regeln, Verfahren und Taktiken vertraut. Gleicher Flugzeugtyp bedeutet eben nicht automatisch identische Abläufe – genau dieser Blick hinter die Ausbildung macht seine Geschichte spannend.

Der Körper trainiert mit
Zur Vorbereitung gehören auch Belastungen in der Zentrifuge und das Überleben auf See. Im Ausbildungsbericht geht es bis zu neunfacher Erdbeschleunigung. Rettungsinsel und Fallschirm sind ebenfalls Teil des Trainings: Wer einen Hochleistungsjet fliegt, muss auch auf den Ausstieg und die Zeit danach vorbereitet sein.

Quelle: Bundeswehr, 07.10.2024

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